Fehler beim Beschichten!

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Stellen Sie sich einen 50 Jahre alten städtischen Wassertank vor. Es ist erst fünf Jahre her, dass er das letzte Mal gestrichen wurde, aber aus irgendeinem Grund beginnt die Farbe bereits zu versagen. Überall auf der Außenseite des Tanks sind Rostflecken zu sehen. Wenn wir eine forensische Analyse der Oberfläche des Tanks und der abblätternden Farbsplitter durchführen würden, würden wir höchstwahrscheinlich feststellen, dass eine schlechte Oberflächenvorbereitung die Schuld an dem Versagen trägt.
NACE INTERNATIONAL hat festgestellt, dass eine unzureichende Oberflächenvorbereitung für mehr als 75 % der Beschichtungsausfälle verantwortlich ist. Dazu gehört das Aufbringen eines zu großen oder zu kleinen Oberflächenprofils für die aufgetragene Beschichtung sowie das Hinterlassen von unsichtbaren Verunreinigungen auf der Oberfläche (wie Chloride). Um Probleme mit der Oberflächenvorbereitung zu vermeiden, muss die Spezifikation des Beschichtungsunternehmens beachtet werden. Wird die Spezifikation nicht befolgt, erlischt oft die Garantie auf die Beschichtung, so dass die Kosten für die Reparatur (oder im schlimmsten Fall für den Austausch) dem Anlagenbesitzer überlassen werden.
Bevor ein Strahl- und Beschichtungsprojekt beginnt, beauftragt der Eigentümer oder Verwalter einer Anlage (z. B. eine Kommune) häufig ein Ingenieurbüro mit der Erstellung einer Projektspezifikation. Die Projektspezifikation enthält die beste Beschichtung für das Projekt und die Anforderungen an die Oberflächenreinheit vor der Neubeschichtung. Die Auftragnehmer verwenden die Spezifikation, um den Preis für ein Projekt zu ermitteln und ihr Angebot abzugeben.
Die Beschichtungsspezifikation enthält das empfohlene Profil (in der Regel ein Bereich) und den Grad der Oberflächenreinheit, wie er in verschiedenen Normen (meist ISO, NACE oder SSPC) festgelegt ist. Sowohl der Profilbereich als auch der Reinheitsgrad der Oberfläche müssen erfüllt sein, bevor die neue Beschichtung aufgetragen wird. Die gebräuchlichsten Bezeichnungen für die Oberflächenreinheit sind Weißmetall-Strahlreinigung (SSPC-SP 5 / NACE Nr. 1), Weißnahes Strahlen (SSPC-SP 10 / NACE Nr. 2), Kommerzielles Strahlen (SSPC-SP 6 / NACE Nr. 3) und Bürstenstrahlreinigung (SSPC-SP 7 / NACE Nr. 4).
Wie oben erwähnt, enthält die Projektspezifikation Details über die erforderliche Ankerprofil. Dieses wird in der Regel vom Beschichtungshersteller bezogen, da die Profilanforderungen je nach Beschichtung variieren. Das Ankerprofil ist das durchschnittliche Maß der Spitzen-Täler auf dem Substrat, das durch das Strahlen entsteht. Dieser Abstand von Spitze zu Tal wird auch als Oberflächenprofil bezeichnet und in der Regel entweder in Mikron oder in Mils (oder Tausendstel Zoll) gemessen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Oberflächenprofil zu messen, z. B. mit einem Replikationsband oder einem Messstift.
Gerne erläutern wir Ihnen hier die Möglichkeiten durch den Einsatz der Sponge-Jet Technologie.
 
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