Staubunterdrückung beim Sandstrahlen

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Staub ist eine berüchtigte Nebenwirkung des Strahlens. Strahldüsen bringen eine enorme Menge an Luft in einen kleinen Bereich und peitschen kleine Sandstücke, viele hundert Meilen pro Stunde in eine Oberfläche, die sehr schmutzig sein kann. Wenn abrasive Medien mit einem Substrat in Kontakt kommen, entsteht Staub, wenn die Beschichtung entfernt wird, wenn das Schleifmittel das Substrat profiliert und das Schleifmittel zerbricht.

Da das Strahlen ein "schmutziges" Verfahren ist, wurden im Laufe der Jahre technische Steuerungen entwickelt, um die Staubmigration zu begrenzen. Nachfolgend finden Sie drei Werkzeuge, über die die Strahlunternehmen verfügen, um Staub beim Strahlen zu unterdrücken.

1. Verkapseltes Schleifmittel

Verkapseltes Schleifmittel (wie Sponge Media™) fängt Staub auf, der an der Auftreffstelle auf das Substrat entsteht. Schwammbeschichtete Schleifmittel verhalten sich ähnlich wie herkömmliche Trockenschleifmittel, begrenzen aber den Staub um 99%. Wenn das Sponge-Medium mit der Oberfläche kollidiert, komprimiert die Schwammkomponente und stellt Schleifmittel frei, die Beschichtungen entfernen und eine Metalloberfläche profilieren. Nach der Profilierung zieht sich das Schwammpartikel in seine ursprüngliche Form zusammen, bildet einen Sog und fängt das, was zu Luftpartikeln geworden wäre.

Dieser staubfreie Sprengansatz sollte mit einem grundlegenden Sicherheitsbehälter kombiniert werden, um flüchtige Emissionen aus dem Arbeitsbereich zu verhindern. Verkapselte Schleifmittel wie Sponge Media können in vielen Projekten zur Entfernung gefährlicher Beschichtungen eingesetzt werden, wie z.B. bei der Bleisanierung oder der Entfernung von Antifouling-Beschichtungen auf Schiffskörpern.

2. Hinzufügen von Feuchtigkeit zu den Medien

Dampfstrahlen oder andere Arten von Nassstrahlverfahren geben dem Strahlmittelgemisch Flüssigkeit (oft Wasser mit einem Rostschutzmittel) zu. Dieses Strahlverfahren begrenzt den Staub gut, kann aber zusätzliche Herausforderungen bei der Eindämmung mit sich bringen. In vielen Fällen muss der Abfluss aus dem Nassstrahlen eingedämmt und behandelt werden. Flüssige Abfälle aus der Dampfstrahltechnik können Verunreinigungen von der Strahlanlage wegtransportieren, in den Boden gelangen und möglicherweise in den Grundwasserspiegel gelangen. Alternativ (und ohne ordnungsgemäße Eindämmung) befindet sich das gleiche Nassmüllprodukt in kommunalen Regenrinnen und Abflüssen, die wie Träger wirken und Schadstoffe an andere Orte verteilen.

Das Dampfstrahlen wird manchmal eingesetzt, um Verunreinigungen von Oberflächen zu entfernen, die mit Bleifarbe beschichtet wurden. Bei der Verwendung von Dampfstrahlen zur Entfernung gefährlicher Beschichtungen ist äußerste Vorsicht geboten, um den Abfluss einzudämmen, da sie Partikel der Beschichtung enthalten, die den zulässigen Grenzwert für die nicht gefährliche Entsorgung überschreiten können. Beachten Sie, dass die Kosten- und Entsorgungsvorschriften für nasse gefährliche Abfälle deutlich über denen für trockene gefährliche Abfälle liegen können.

3. Vakuumstrahlen

Das Vakuumstrahlen ist ein Prozess, bei dem ein leistungsstarker Vakuumkopf die Strahldüse umschließt. Während ein Strahler arbeitet, sammelt das Vakuum den größten Teil des Staubs und einige Materialien und transportiert sie vom Arbeitsbereich weg. Auf einigen Baustellen mit sehr strengen Grenzwerten wird eine Vakuumbox in Verbindung mit einer Strahldüse eingesetzt. Die Produktionsgeschwindigkeit des Strahls wird durch die durch den Sog geschaffene Umgebung verlangsamt, indem das Strahlmittel verzögert wird, bevor es auf die Oberfläche trifft. Strahler haben es in der Regel schwer, ihre Arbeit zu sehen, da die Vakuumhülle die Düse und die zu reinigende Oberfläche bedeckt. Dieser Mangel an visueller Überwachung erhöht in der Regel die Zeit, die benötigt wird, um zu beurteilen, ob das Strahlen auf dem erforderlichen Standard erfolgt. Unregelmäßige, nicht ebene Oberflächen können auch eine Herausforderung für das Vakuumstrahlen sein, insbesondere um Hindernisse wie Muttern und Nieten herum.

 

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